Erdung und Verwurzelung von unten nach oben
Peter Baumann spricht diesen Tag vollständig für dich ein — ruhig, in deinem Tempo, zum Mitgehen statt zum Mitlesen. Die Aufnahme öffnet sich, sobald du kostenlos angemeldet bist.
Beine und Füße werden in der Energiearbeit oft unterschätzt. Viele Menschen beschäftigen sich lieber mit Kopf, Herz oder Händen, doch vergessen dabei den unteren Pol des Körpers. Dabei beginnt Erdung genau dort. Die Beine tragen dich durch das Leben, und die Füße sind der unmittelbarste Kontakt zur Erde.
Knie, Knöchel und Fußsohlen bilden hier die Grundpositionen. Dazu kommen in der längeren Fassung auch Leisten, Waden und Fußrücken. Diese Reiki-Session hat einen klaren Sinn: Sie holt die Aufmerksamkeit nach unten. Wer zu viel im Kopf lebt, sich schnell verliert oder schwer zur Ruhe kommt, profitiert oft besonders von Reiki an Füßen und Beinen.
Die Fußsohlen sind besonders kraftvoll, weil dort viele Nervenenden zusammenlaufen und in der Reflexzonenarbeit der ganze Körper abgebildet wird. Ob man jede Reflexzonen-Zuordnung exakt übernehmen will oder nicht: Die Erfahrung, dass Reiki an den Füßen oft stark erdend und ordnend wirkt, ist sehr verbreitet.
Interessant ist auch der Hinweis auf die Knie. In vielen traditionellen Sichtweisen stehen sie mit Beweglichkeit, Nachgeben und Vorwärtskommen in Verbindung. Das ist nicht als starre Deutung zu verstehen, aber als Bild nützlich. Wer stur festhält, Angst vor Veränderung hat oder innerlich nicht vorankommt, erlebt oft gerade im unteren Körper viel Spannung.
Reiki an den Knien kann deshalb mehr sein als Gelenkentspannung. Es ist auch eine Einladung an innere Beweglichkeit.
„Kalte Füße“ können als Bild für mangelnde Erdverbindung gelesen werden. Das ist ein gutes Bild. Wer viel denkt, aber wenig steht, dessen Energie bleibt leicht oben hängen. Füße und Knöchel zu begleiten, ist dann keine Nebensache, sondern eine Rückführung in die Wirklichkeit des Körpers.
Ein einfaches Beispiel: Nach einem hektischen Tag legst du die Hände einige Minuten unter oder auf die Fußsohlen. Zuerst merkst du vielleicht nur Kühle oder Müdigkeit. Dann werden die Füße wärmer, der Atem sinkt, und der Kopf hört auf, alles kommentieren zu müssen. Genau darin liegt die Kraft dieser Reiki-Session.
Auch barfußes Gehen auf Naturboden passt sehr gut zu dieser Praxis. Das passt sehr gut. Wenn du gehst und dabei bewusst die Verbindung zur Erde spürst, wird aus einer Bewegung eine Form von Praxis. Reiki in den Füßen und Kontakt zum Boden verstärken einander.
Für manche Menschen ist das einer der heilsamsten Schritte überhaupt: nicht immer nur nach oben offen sein zu wollen, sondern auch unten wirklich anzukommen.
Ein alter Reikimeister würde dir an diesem Tag vielleicht sagen: Behandle deine Füße, als wären sie heilig. Denn sie tragen nicht nur deinen Körper. Sie tragen deinen ganzen Weg.
Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.
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