Alles Lebendige empfängt Reiki – mit Dankbarkeit
Peter Baumann spricht diesen Tag vollständig für dich ein — ruhig, in deinem Tempo, zum Mitgehen statt zum Mitlesen. Die Aufnahme öffnet sich, sobald du kostenlos angemeldet bist.
Mit Tag 99 weitet sich der Blick über den eigenen Körper hinaus. Reiki wird hier ausdrücklich als etwas verstanden, das nicht nur Menschen betrifft. Tiere, Pflanzen, Bäume und im weiteren Sinn auch Räume oder Situationen können in die Praxis einbezogen werden. Das ist ein schöner Schritt, weil er das Herz des Reiki sichtbar macht: Verbundenheit mit allem Lebendigen.
Tiere nehmen Reiki oft unmittelbar an, aber immer auf ihre eigene Weise. Genau darin liegt eine wichtige Lehre. Ein Tier lässt sich nicht durch große Erklärungen beeindrucken. Es kommt, wenn es die Energie möchte, und geht, wenn es genug hat. Das ist eine sehr reine Form von Rückmeldung.
Deshalb ist die erste Regel bei Tier-Reiki: anbieten, nicht aufzwingen. Hände hinhalten, etwas Abstand lassen, warten. Wenn das Tier näher kommt, ist das die Antwort. Wenn es weggeht, ebenfalls. Diese Freiheit zu respektieren, ist Teil einer guten Reiki-Haltung.
Auch Pflanzen lassen sich ausdrücklich in diese Praxis einbeziehen. Hände über Blätter halten, Erde segnen, mit Reiki aufgeladenes Wasser geben: All das sind einfache Anwendungen, die nicht kompliziert sein müssen. Dabei geht es nicht darum, jeder Pflanze wundersame Kräfte zuzuschreiben, sondern um Beziehung. Wer eine Pflanze achtsam begleitet, übt Zuwendung ohne Anspruch.
Der Gedanke, dass Reiki auch den natürlichen Prozess unterstützt, wenn etwas nicht gerettet werden kann, ist dabei besonders reif. Reiki ist keine Herrschaft über Leben. Es begleitet Leben.
Reiki für Tiere und Pflanzen lehrt etwas sehr Wesentliches: Energiearbeit ist nicht nur Selbstoptimierung. Sie führt hinaus in eine Beziehung zur lebendigen Welt. Wer einem Tier ruhig Reiki anbietet oder an einem Baum still die Hände auflegt, merkt oft schnell, dass auch die eigene Wahrnehmung sich verändert. Die Trennung wird geringer.
Ein Beispiel: Du setzt dich zu einer Katze, ohne sie festhalten zu wollen. Du aktivierst Reiki und hältst die Hände ruhig einige Zentimeter entfernt. Die Katze nähert sich, bleibt kurz, legt sich hin oder geht wieder. In diesem einfachen Ablauf steckt viel: Respekt, Wahrnehmung, Geduld, Nicht-Machen. Genau das sind auch menschlich gute Reiki-Qualitäten.
Viele Menschen begleiten Tiere und Pflanzen nett, aber unbewusst doch wie Beiwerk ihres Lebens. Reiki kann helfen, sie wieder als Gegenüber wahrzunehmen. Nicht mit menschlichen Vorstellungen überladen, sondern schlicht als lebendige Wesen mit eigener Ordnung.
Wenn du einem Baum Reiki gibst, geschieht vielleicht nichts Spektakuläres. Aber vielleicht merkst du, dass deine Atmung ruhiger wird, dass deine Hände anders reagieren oder dass du plötzlich eine andere Art von Stille erfährst. Auch das ist Praxis.
Ein alter Reikimeister würde diesen Tag wohl mit einer einfachen Erinnerung abschließen: Reiki gehört nicht dir. Es fließt durch dich. Und weil es Leben dient, darf es auch allem Leben dienen.
Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.
Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.
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Angemeldet wird aus einzelnen Tagen ein Weg: dein Fortschritt wird gespeichert, dein Tagebuch bleibt erhalten, und die Einweihungstage öffnen sich zur richtigen Zeit.