Alle Positionen in einer Sitzung
Peter Baumann spricht diesen Tag vollständig für dich ein — ruhig, in deinem Tempo, zum Mitgehen statt zum Mitlesen. Die Aufnahme öffnet sich, sobald du kostenlos angemeldet bist.
Eine vollständige Reiki-Session an anderen Menschen ist mehr als die Summe einzelner Positionen. Sie ist ein Bogen. Sie hat einen Anfang, einen Verlauf und einen Abschluss. Wenn Du alle wichtigen Bereiche in einer Sitzung begleitest, entsteht nicht nur lokale Entlastung, sondern oft ein Gefühl von Ganzheit. Gerade das macht eine vollständige Session so wertvoll. Der Mensch wird nicht nur an der lautesten Stelle berührt, sondern als Ganzes wahrgenommen.
Damit diese Form gut gelingt, braucht es mehr als Technik. Es braucht Rhythmus, Aufmerksamkeit, ruhige Übergänge und die Bereitschaft, nicht mechanisch durch ein Schema zu hetzen. Eine vollständige Session ist keine Checkliste. Sie ist ein geordneter Fluss.
Kopf: für Sammlung, Ruhe und geistige Entlastung
Vorderseite des Rumpfs: für Herz, Atem, Solarplexus, Bauch und Mitte
Beine und Füße: für Erdung, Stabilität und guten Abschluss
Rückseite: für Schultern, Rücken, Nierenbereich und Kreuzbein
Je nach Situation beginnt die Session anders. Manche starten am Kopf, andere lieber am Herz oder Rücken. Wichtig ist, dass die innere Logik stimmig bleibt und der Mensch sich gut getragen fühlt.
Einzelne Positionen können punktuell viel bewirken. Doch die vollständige Session zeigt oft erst, wie Bereiche zusammenhängen. Ein Kopfdruck kann mit Solarplexus-Spannung verbunden sein. Ein unruhiger Bauch hat vielleicht mit Unsicherheit in den Beinen zu tun. Herz und Rücken beeinflussen sich gegenseitig. Erst wenn alle Bereiche Raum bekommen, wird dieser Zusammenhang körperlich erfahrbar.
Ein Beispiel: Du begleitest zuerst den Kopf und der Mensch wird ruhiger. Erst am Bauch merkst Du aber, wie viel Spannung dort sitzt. Später an den Füßen entsteht die eigentliche Erdung. Hättest Du nur einen Bereich begleitet, wäre die Gesamtregulation unvollständig geblieben.
Bei einer vollständigen Session sind nicht nur die Positionen wichtig, sondern auch die Übergänge. Wie setzt Du die Hände um? Wie veränderst Du Deine eigene Position? Wie sprichst Du, wenn ein Lagewechsel nötig ist? Unruhige Übergänge reißen den anderen schnell aus der Tiefe.
Darum lohnt es sich, lieber etwas langsamer und klarer zu arbeiten, als zu viele Positionen in zu kurzer Zeit unterzubringen. Weniger Hektik, mehr Verbindung.
Es gibt keine einzige absolut richtige Abfolge. Doch einige Prinzipien helfen:
mit Ruhe beginnen intime oder empfindliche Bereiche mit Klarheit begleiten den ganzen Körper im Blick behalten oben Geöffnetes unten wieder erden die Sitzung nicht abrupt enden lassen
Eine häufig gute Form ist: Kopf, Vorderseite, Beine, Rücken oder Kopf, Rücken, Vorderseite, Füße. Welche Reihenfolge besser passt, zeigt oft auch die Lagerung und der Zustand des Menschen.
Bei einer vollständigen Session wirst Du an manchen Stellen stärkeres Byosen wahrnehmen als an anderen. Das ist hilfreich, aber es sollte die Grundstruktur nicht völlig zerreißen. Wenn ein Bereich sehr deutlich auffällt, kannst Du dort länger bleiben. Trotzdem ist es oft sinnvoll, den Gesamtbogen der Sitzung nicht zu verlieren. Vollständige Session heißt gerade, auch jenen Bereichen Raum zu geben, die stiller sind.
Bei einer ersten Session: eher eine vollständige, ruhige Sitzung wählen, um den Gesamtzustand kennenzulernen
Bei starkem Stress: Kopf, Solarplexus und Füße besonders sorgfältig begleiten, aber nicht die übrigen Bereiche auslassen
Bei Erschöpfung: Rücken, Nierenbereich, Bauch und Beine bewusst einbeziehen
Bei sehr sensiblen Menschen: die vollständige Session etwas kürzer, aber besonders geerdet gestalten
Eine vollständige Session an anderen ist eine Schule der Übersicht und des Rhythmus. Sie lehrt Dich, den Menschen nicht nur punktuell, sondern als Ganzes zu begleiten. Genau darin liegt ihre Stärke.
Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.
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