Sich nach Sessions reinigen
Peter Baumann spricht diesen Tag vollständig für dich ein — ruhig, in deinem Tempo, zum Mitgehen statt zum Mitlesen. Die Aufnahme öffnet sich, sobald du kostenlos angemeldet bist.
Wer andere Menschen begleitet, sollte nicht nur wissen, wie eine gute Sitzung beginnt, sondern auch, wie man sich danach wieder sauber sammelt. Energetische Hygiene ist dabei kein esoterischer Luxus und kein Ausdruck von Angst vor anderen Menschen. Sie ist schlicht eine Form innerer Ordnung. Jede Session bringt Begegnung, Aufmerksamkeit und oft auch emotionale Tiefe mit sich. Wenn Du danach alles offenlässt, wirst Du mit der Zeit leichter müde, zerstreut oder überladen.
Energetische Hygiene bedeutet deshalb vor allem: bewusst abschließen, bei Dir ankommen und dem eigenen Feld wieder Klarheit geben.
Sie ist kein Abwehrkampf gegen "fremde Energie". Sie ist kein dramatisches Reinigungsritual. Sie ist keine Ersatzhandlung für fehlende Grenzen.
Wenn Du klare Grenzen, gute Vorbereitung und ruhige Nachbereitung hast, wird auch energetische Hygiene einfacher und natürlicher.
Hände waschen lüften ruhig ausatmen eigene Füße spüren kurz Herz oder Bauch begleiten innerlich den Kontakt abschließen
Diese Schritte sind schlicht, aber wirksam. Oft braucht es nicht mehr.
Je regelmäßiger Du begleitest, desto wichtiger wird diese Schlichtheit. Wer nach jeder Sitzung ein riesiges Reinigungsprogramm braucht, hat meist keinen guten, einfachen Abschluss gefunden. Energetische Hygiene wird tragfähig, wenn sie natürlich in Deine Praxis übergeht und nicht selbst wieder zu einer Belastung wird.
Nach einer Sitzung kann es sein, dass Du noch innerlich beim anderen bist, Bilder nachklingen oder Dein Körper noch im Modus der Session steht. Wenn Du direkt in den nächsten Termin, in Gespräche oder in Alltagshektik springst, bleibt diese Übergangsphase ungeordnet. Auf Dauer kann das Kräfte ziehen.
Ein Beispiel: Nach einer intensiven Sitzung fühlst Du Dich nicht unbedingt schlecht, aber noch offen und nach innen gewandt. Wenn Du nun kurz lüftest, die Hände wäschst und eine Minute bewusst den Bauch spürst, merkst Du oft sofort, wie sich der innere Zustand klärt.
Besonders wichtig ist das, wenn Du mehrere Menschen nacheinander begleitest. Dann sollte die vorherige Sitzung innerlich abgeschlossen sein, bevor die nächste beginnt. Sonst verschwimmen Eindrücke und der eigene Zustand wird unsauber.
Energetische Hygiene bedeutet nicht, alles Nachwirkende sofort loswerden zu wollen. Manche Sessions wirken nach, und das ist in Ordnung. Es geht eher darum, dass die Nachwirkung ihren Platz hat und nicht unbewusst in alles andere hineinläuft.
Wenn Dich eine Sitzung besonders berührt hat, darfst Du das merken. Hygiene heißt dann nicht Verdrängung, sondern bewusster Abschluss.
Bauch: für Rückkehr in die eigene Mitte
Solarplexus: wenn viel Spannung oder Restoffenheit da ist
Füße oder Beine: für Erdung
Herz: wenn eine Session emotional nachklingt und Du wieder weich, aber klar bei Dir ankommen willst
Oft genügt eine sehr kurze Selbst-Reiki. Die Qualität zählt mehr als die Länge.
Auch Bewegung kann Teil energetischer Hygiene sein. Ein paar bewusste Schritte, kurzes Ausschütteln der Hände oder ein ruhiger Gang ans Fenster helfen vielen Menschen mehr als langes Nachdenken. Körperliche Rückorientierung ist oft die direkteste Form, wieder in den eigenen Raum zurückzukehren.
Wenn Du mit Symbolen arbeitest, ist Choku Rei hier besonders passend. Es kann genutzt werden, um Raum und eigenes Feld zu bündeln und nach einer Reiki-Session wieder klare Ordnung herzustellen. Das Kraftsymbol eignet sich gut für Übergänge - vor der Reiki-Session, nach der Reiki-Session und beim bewussten Abschluss.
Nach jeder Sitzung: Hände waschen und einmal bewusst ausatmen
Nach einer intensiven emotionalen Session: kurz Bauch und Füße begleiten
Wenn mehrere Sitzungen hintereinander stattfinden: zwischen ihnen einen kleinen klaren Abschluss einbauen
Wenn der Raum "voll" wirkt: lüften, ordnen, sammeln, statt sofort die nächste Sitzung zu beginnen
Energetische Hygiene ist eine Form von Selbstachtung. Sie schützt nicht nur vor Erschöpfung, sondern hält Deine Reiki-Praxis sauber. Wer nach einer Reiki-Session gut abschließt, bleibt klarer, präsenter und auf Dauer tragfähiger.
Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.
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Angemeldet wird aus einzelnen Tagen ein Weg: dein Fortschritt wird gespeichert, dein Tagebuch bleibt erhalten, und die Einweihungstage öffnen sich zur richtigen Zeit.