Die universelle Lebensenergie – Grundlage aller Reiki-Praxis.
Ki ist das japanische Wort für die unsichtbare Lebenskraft, die alles Lebendige durchströmt. Im Chinesischen heißt sie Chi oder Qi, im Sanskrit Prana, im Hebräischen Ruach. Reiki ist eine besondere Schwingung dieses Ki – „Rei“ (geistig, kosmisch) plus „Ki“ (Lebensenergie) ergibt „spirituelle Lebensenergie“. Wo Ki frei fließt, herrscht Gesundheit; wo es stockt, entsteht Krankheit.
Das Konzept ist Jahrtausende alt. In China wurde es im Daoismus und in der Medizin systematisiert (Meridiane, Akupunktur). In Indien als Prana mit den Nadis und Chakren beschrieben. In Japan ist „Ki“ tief in der Sprache verankert – „genki“ (gesund) heißt wörtlich „lebendige Energie“. Reiki ist gewissermaßen die volkstümliche japanische Form der Energiearbeit.
Reiki-Praktizierende spüren Ki als Wärme, Kribbeln oder leichten Strom in den Händen. Wer regelmäßig übt, beginnt es auch im Alltag wahrzunehmen – beim Atmen, in der Natur, in Begegnungen. Reiki stärkt die Verbindung zu diesem Energiefluss, ohne ihn besitzen oder kontrollieren zu wollen.