Symbolische Handhaltungen, die energetische Wirkungen unterstützen.
Mudras sind Hand- und Fingerhaltungen, die in der yogischen und buddhistischen Tradition bestimmte Energieströme im Körper anregen oder kanalisieren. Im Reiki ist die wichtigste Mudra-ähnliche Geste das Gassho – das Zusammenführen der Hände vor dem Herzen. Auch das Auflegen der Hände selbst kann als eine Form der Energie-Geste betrachtet werden.
Mudras stammen aus dem alten Indien und finden sich seit Jahrtausenden in buddhistischen Statuen wieder. In Japan wurden sie über den esoterischen Buddhismus (Shingon, Tendai) aufgenommen – Schulen, die Mikao Usui nachweislich studierte. Im traditionellen Reiki spielen Mudras eine kleinere Rolle als im westlichen New-Age-Reiki, das oft viele Mudras integriert.
Schlichte Mudras zur Vertiefung der Reiki-Praxis: Gassho (Hände vor dem Herzen) zur Sammlung, Anjali Mudra (Hände in Gebetshaltung) zur Dankbarkeit, Dhyana Mudra (Hände im Schoß, eine in der anderen, Daumen berühren sich) zur Meditation. Mehr braucht es nicht.