Der zweite Reiki-Grad – Symbole und Fernreiki-Arbeit.
Okuden ist der mittlere der drei traditionellen Grade. Hier empfängt der Schüler die Einweihung in die ersten drei Symbole (Cho Ku Rei, Sei He Ki, Hon Sha Ze Sho Nen) und lernt die mentalen, emotionalen und entfernten Anwendungen von Reiki. „Okuden“ bedeutet sinngemäß „die inneren, tieferen Lehren“ – das, was über die Grundlagen hinausgeht.
In der Usui Reiki Ryoho Gakkai wurde Okuden noch in zwei Untergrade unterteilt: Okuden Zenki (vorderer Teil – Symbole, mentale innerer Ausgleich) und Okuden Koki (hinterer Teil – fortgeschrittene Techniken, Fernreiki-Arbeit). Im westlichen Reiki wurden beide zu einem Grad zusammengefasst. In jeder seriösen Schule folgt der Okuden mit einigem Abstand auf Reiki I.
Nach der Okuden-Einweihung empfehlen sich mehrere Wochen intensiver Übung mit den Symbolen, am besten gemeinsam mit Selbst- und Fernreiki-Sessions. Ein Reiki-Tagebuch hilft, Erfahrungen zu sortieren. Der Sprung zu Reiki II ist nicht nur technisch, sondern öffnet auch eine tiefere Schicht der eigenen Wahrnehmung.