Der dritte Reiki-Grad – der Meistergrad.
Shinpiden ist die höchste Stufe der traditionellen Reiki-Ausbildung. Der Schüler empfängt das Meistersymbol Dai Ko Myo und die Befähigung, andere einzuweihen. „Shinpiden“ bedeutet „Lehre des Mysteriums“ – ein Hinweis darauf, dass dieser Grad weniger neue Techniken bringt als eine tiefere Verbindung mit der Quelle und mit der Verantwortung zu lehren.
Mikao Usui weihte etwa 21 Schüler in den Shinpiden ein. In der traditionellen japanischen Linie war der Sprung zum Meister-Lehrer oft eine Frage von vielen Jahren persönlicher Reife. In manchen westlichen Schulen wird Shinpiden in zwei Teile aufgeteilt: Reiki IIIA (Meisterenergie) und Reiki IIIB (Lehrbefähigung). Wer beide hält, gilt als „Reiki Master Teacher“.
Wer den Shinpiden anstrebt, sollte mindestens ein, idealerweise mehrere Jahre regelmäßiger Praxis hinter sich haben. Der Grad ist nicht das Ende, sondern ein neuer Anfang: ab jetzt trägt man Verantwortung für die Linie, die man weiterträgt. Demut und kontinuierliches Üben sind wichtiger als der Titel.