Festgelegte Stellen am Körper für die systematische Reiki-Session.
Die klassischen Handpositionen leiten den Praktizierenden durch eine vollständige Session. Üblich sind 12 Positionen: vier am Kopf (Augen, Schläfen, Hinterkopf, Ohren), drei am Rumpf vorn (Hals/Brust, Bauch oben, Bauch unten), drei am Rücken (Schultern, Mitte, Lendenwirbel) sowie Knie und Füße. Jede Position wird etwa drei bis fünf Minuten gehalten – eine vollständige Sitzung dauert 60 bis 90 Minuten.
Die festen Handpositionen sind besonders mit Chujiro Hayashi verbunden, der die Reiki-Session als praktizierender Arzt für seine Klinik in Tokio systematisierte. In der ursprünglichen Usui-Tradition wurde stärker intuitiv (Reiji Ho) begleitet. Beide Wege ergänzen einander: feste Positionen für Anfänger, intuitive Führung für Fortgeschrittene.
Die Hände werden flach, mit geschlossenen Fingern aufgelegt, ohne Druck. Der Empfänger liegt bequem und warm zugedeckt. Die Reihenfolge geht meist von oben (Kopf) nach unten (Füße). Bei Selbst-Reiki wählt man eine angepasste, kürzere Sequenz, etwa fünfmal vier Positionen.