Die wichtigste Reiki-Praxis – tägliche Energiezufuhr an sich selbst.
Bei der Selbst-Reiki legt man die eigenen Hände der Reihe nach an verschiedene Stellen des eigenen Körpers. Eine vollständige Selbst-Reiki umfasst etwa 12 Positionen (Augen, Schläfen, Hinterkopf, Ohren, Hals, Herz, Solarplexus, Bauch, Nieren, Schultern, Knie, Füße) und dauert 20 bis 60 Minuten. Sie ist die wichtigste tägliche Praxis im Reiki – Usui selbst sah sie als das Herzstück seiner Lehre.
Schon Mikao Usui betonte, dass jeder Reiki-Schüler vor der Arbeit an anderen zuerst gründlich an sich selbst arbeiten müsse. Chujiro Hayashi systematisierte die zwölf Positionen, Hawayo Takata gab sie an den Westen weiter. Wer täglich Selbst-Reiki macht, baut nicht nur die Verbindung zur Energie aus, sondern verändert oft auch seinen Schlaf, seine Verdauung und seine Stimmung deutlich.
Ideal ist die Selbst-Reiki morgens nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafen. Wer wenig Zeit hat, beginnt mit fünf Positionen à drei Minuten. Die Hände werden flach und entspannt aufgelegt, nichts wird erzwungen. Wichtiger als technische Korrektheit ist die Regelmäßigkeit.