PROZESS

Heilkrise

Vorübergehende Reaktion auf Reinigungsprozesse nach Reiki-Session oder Einweihung.

Bedeutung

Eine Heilkrise ist eine kurzfristige Verstärkung körperlicher oder seelischer Symptome, die der Körper im Zuge einer tieferen Ordnung durchläuft. Typische Zeichen sind starke Müdigkeit, Kopfdruck, leichte Erkältungssymptome, emotionale Wellen, intensive Träume oder vorübergehend verstärkte alte Beschwerden. Sie ist kein Rückschritt, sondern ein Zeichen, dass Festgehaltenes sich löst.

Herkunft & Geschichte

Der Begriff stammt nicht aus dem Reiki, sondern aus der Naturheilkunde des 19. Jahrhunderts (Hahnemann, Kneipp). Reiki übernahm den Begriff, weil das Phänomen nach Einweihungen häufig auftrat – besonders während der 21-Tage-Reinigung. Mikao Usui sprach davon, dass Reiki „alles ans Licht bringt, was gehen darf“.

In der Praxis

Wer eine Heilkrise erlebt, sollte sich Ruhe gönnen, viel Wasser trinken, leicht essen und mehrmals täglich kurze Selbst-Reiki-Praxis geben. Spaziergänge, frische Luft und ein Tagebuch helfen, die Prozesse einzuordnen. Bei medizinisch unklaren Symptomen immer ärztlichen Rat einholen – Reiki ersetzt keine Diagnose.

Verwandte Begriffe

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