Das ostasiatische Polaritätsprinzip – Grundlage aller Energiearbeit.
Yin und Yang sind die beiden komplementären Pole des Daseins. Yin steht für das Empfangende, Dunkle, Feuchte, Kühle, Weibliche, Stille; Yang für das Gebende, Helle, Trockene, Warme, Männliche, Aktive. Alles entsteht aus ihrem Wechselspiel. Auch in der Reiki-Session fließt die Energie zwischen Yin (Empfangen) und Yang (Geben) – beide sind nötig.
Das Yin-Yang-Konzept stammt aus dem chinesischen Daoismus und ist über 2500 Jahre alt. In Japan wurde es in viele Heilkünste und in den Zen-Buddhismus aufgenommen. Mikao Usui kannte die Lehre selbstverständlich – seine Reiki-Praxis war geprägt von ihrer Balance: stille Selbst-Reiki (Yin), aktives Geben an andere (Yang).
Im Alltag hilft Yin-Yang-Bewusstheit, die eigene Energie zu regulieren. Wer zu viel gibt (zu viel Yang), braucht Stille und Selbst-Reiki. Wer zu viel in sich kreist (zu viel Yin), braucht Bewegung und Begegnung. Reiki gleicht beides aus.