Die in Europa und Amerika verbreitete Form des Reiki seit Hawayo Takata.
Westliches Reiki bezeichnet die Form, in der Reiki nach 1937 von Hawayo Takata aus Japan in den Westen gebracht wurde. Es zeichnet sich aus durch feste Handpositionen, drei klar getrennte Grade, ritualisierte Einweihungen (Attunements) und eine gewisse spirituell-esoterische Tonalität. Es ist heute weltweit die häufigste Form.
Hawayo Takata war von Chujiro Hayashi eingeweiht worden und hatte die Aufgabe, Reiki dem westlichen Publikum zugänglich zu machen. Dazu strukturierte sie die Ausbildung neu, betonte einige Aspekte stärker (Symbole, klare Grade), ließ andere weg (Byosen-Wahrnehmung, Reiji Ho). Aus ihrer Schule gingen viele weitere westliche Stile hervor (Usui Shiki Ryoho, Karuna Reiki u.a.).
Wer im westlichen Reiki ausgebildet ist, sollte sich auch mit den japanischen Wurzeln vertraut machen. Beide Wege bereichern einander: westliche Klarheit und Struktur, japanische Schlichtheit und Tiefe.